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Weil auch der Kleinste eine Stimme verdient hat

Aktuelles Allgemein

Auf dieser Seite findet ihr aktuelle Themen zum Bereich Umweltschutz. Auch was gerade im Naturgarten zu tun ist, erfahrt ihr hier. Sei es global, oder direkt vor der Haustür. Es gibt immer wieder Neues zu berichten. :D

Wichtig! Zur Vogelfütterung.

Die Brutzeit ist mit Ende April - manchmal schon früher, je nach Wetter - so gut, wie zu Ende. Nun, geht es darum, bei der Fütterung Rücksicht auf die Jungvögel zu nehmen, und zwar indem man das Futter umstellt, bis diese flügge werden.
Das übliche Wintervogelfutter kann für Jungvögel schädlich sein, die zumeist natürlicherweise von Ihren Eltern in den ersten Wochen ausschließlich mit frischen proteinreichen Insekten gefüttert werden. Sind diese nicht ausreichend vorhanden, füttern Volgeleltern im Notfall auch Körnerfutter. An großen Erdnuss-Bruchstücken oder ganzen Sonnenblumenkernen können Jungvögel dann unter Umständen ersticken. Fettreiches Futter ist für Jungvögel schwer zu verdauen. Daher gilt für diese Zeit vorsichtshalber: Kein Fettfutter (Meisenknödel), keine Erdnüsse (ganz oder als Bruch) und möglichst keine Sonnenblumenkerne, stattdessen möglichst kleine (fettarme) Sämereien von heimischen Wildkräutern wie Mohn, Disteln oder Hanf.
Es gibt eben solche speziellen Mischungen für Jungvögel zu kaufen.
Sobald die Jungvögel ausgeflogen sind, kann man wieder auf normales Futter umstellen.
Wie Nabu und Co immer sagen, Vögel füttern ja, aber richtig. 🥰

Update Igel 13. April 2026

Gestern durfte der erste unserer Schützlinge ins Freigehege und heute war Nummer zwei dran. Klein Lilly hatte 750 Gramm und klein Tom 780 Gramm. Ein perfektes Gewicht. Sie bleiben zur Kontrolle und zur Fütterung noch etwa drei Wochen im Gehege und dürfen dann in ihr neues Zuhause.
Jeder von den Dreien bekommt seinen ganz eigenen Naturgarten. Von dem Umzug folgen natürlich Bilder, wenn es soweit ist.🥰


Wir sind so froh dieses wilde Fleckchen Erde unser Eigen nennen zu dürfen. An diesem Ort wird das ganze Jahr über nicht eingegriffen und dementsprechend lebt er. Der kleine Bachlauf bis zu unserem Haus, sollte für das Hochwasserschutzprojekt trockengelegt werden, wogegen wir uns entschieden ausgesprochen hatten. Nachdem die zuständigen Planungsarbeiter gesehen haben, wie ökologisch wertvoll das kleine Habitat ist, haben sie kurzerhand umgeplant, womit der kleine Bach größtenteils erhalten bleibt. Wir danken vielmals dafür, im Namen der Tiere, die an diesem Ort ihr Zuhause haben.

Vereinslaiberl

Wir haben uns jetzt einmal Probelaiberl für unseren Verein machen lassen. Hinten sind sie mit unserem Maskottchen bedruckt und vorne ist unser Logo draufgestickt. Wir möchten diese Laiberl in Zukunft selber machen und haben dafür verschiedenste Motive. Je nachdem, um welches Thema es geht. So können wir die Laiberl - den verschiedensten Projekten angepasst - tragen. Hier ein paar Beispiele:


Vogelnistkästen

Es war wieder an der Zeit ein paar Nistkästen zu bauen. 2025 waren fünf Nistkästen erfolgreich besetzt. Es gab keine übrigen Eier und auch keine zurückgebliebenen Vögelchen. Dabei war ein Halbhöhlenbrutkasten, der zwei Mal von einem Rotschwänzchen genutzt wurde. Hier haben wir eine Anleitung zum Bau: Halbhöhlen Nistkasten Auch die ganz kleinen helfen bei solchen Projekten immer gerne mit.


Hat man viele Nischen am Dach, ist so ein Nistkasten allerdings nicht zwingend notwendig. Wir haben über unserer Haustür beispielsweise immer ein Rotschwänzchennest, das meist zwei Mal im Jahr genutzt wird, und das erfolgreich.
Viel Spaß beim Nachbauen :)

Nistkasten-Reinigung

Heute war es wieder Zeit, die Brutkästen unserer Gartenvögel zu reinigen. Wie letztes Jahr, waren wir auch diesmal wieder zu spät dran, weshalb wir vorsichtig sicherstellen mussten, dass niemand drin schläft. Normalerweise machen wir das im November, allerdings haben uns zu der Zeit unsere Igelchen sehr auf Trab gehalten. Ihnen geht es übrigens gut. Nur unser kleines Igelmännchen will seit Silvester nicht mehr schlafen, da es in unserer Nachbarschaft heuer Raketentechnisch etwas rundging, und naja ...

Unsere Nistkästen waren, bis auf zwei, alle bewohnt und die Brut war offensichtlich erfolgreich. Es gab keine Zurückgebliebenen Eier, oder Küken. Wichtig bei der Reinigung, danach den Kasten gut reinigen und desinfizieren, damit Krankheitserreger keine Chance haben. Wir machen das, indem wir die Kästen ausflämmen. Eine einfache und effektive Methode, die allerdings Vorsicht und die Aufsicht von Erwachsenen erfordert.

Demnächst bauen wir noch einen neuen Kasten. Und dann heißts warten. Manche Kästen werden oft erst im zweiten Jahr angenommen.

Eine Linde muss weichen

Bei uns ist momentan viel los. Rund um unser Grundstück werden Hochwasserbecken gebaut. Viele Bäume werden gefällt, ein Bach wird umgeleitet, Dämme werden aufgeschüttet und und und. Für die Natur sind die nächsten zwei Jahre eine Herausforderung, ebenso für uns. Wir möchten den vorübergehenden Schwund der Habitate ein wenig kompensieren, indem wir unter anderem einen großen Teich, eine weitere Wildblumenwiese und einen Diversitätsturm bauen.

Ein Lichtblick ist die Gestaltung der Becken. Es werden Wildblumenwiesen, Streuobstbäume, Froschtümpel, ein neuer Bach und unzählige heimische Bäume, sowie Sträucher gepflanzt. Auch angelegte Habitate wie Eidechsenburgen, Benjeshecken und Käferkeller wird es geben. Ein Paradies für Wildtiere, auf das wir uns sehr freuen, das aber Zeit braucht, um sich zu entwickeln.

Bis dahin sind die Aussichten trüb, im wahrsten Sinne des Wortes. Was uns persönlich sehr nahe geht, ist, dass die Bäume am ehemaligen Bachlauf weichen müssen. Darunter eine große Linde. Warum uns das so nahe geht? Weil alte Bäume das Symbol für Beständigkeit sind. Sie spenden nicht nur Sauerstoff, kühlen die Luft, oder bieten kostbare Lebensräume. Sie geben uns auch Hoffnung. Bäume, wie die 1000jährige Linde in unserem Heimatort, haben Zeiten überlebt, die so grauenvoll waren, dass wir sie uns heute nicht mehr vorstellen können. Es waren Zeiten, in denen die ganze Welt zu sterben schien. Und doch stehen diese Bäume heute noch, und zeigen, dass egal wie aussichtslos alles scheint, es trotzdem weitergeht. Irgendwann ist alles Leid vergessen. Die einzigen, die sich erinnern sind die Bäume.

Ein Baum ist also Erinnerung und steht für die Hoffnung und den Neuanfang. Sieht man ihn fallen, geht das nicht spurlos an einem vorbei. Und doch muss es weitergehen. Wir werden an der Stelle neue Bäume pflanzen, sobald die Becken fertig sind. Diese Bäume werden wachsen und uns überdauern, und sie werden sich erinnern. So wie es sein soll.


Auswertung zur Stunde der Wintervögel

10.01.2026

Wir haben mitgezählt, und viele weitere Österreicher auch. Bei der Stunde der Wintervögel gab es 2026 einen neuen Zählrekord. Viele begeisterte Vogelfreunde haben sich Zeit dafür genommen, und die Auswertung kann sich sehen lassen.

42 Vögel durften wir während der Stunde der Wintervögel in unserem Garten zählen. Insgesamt waren 12 verschiedene Arten zu Besuch, wobei die Kohlmeise, wie an den meisten Orten Österreichs, Spitzenreiter war. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Ergebnis, wobei wir uns gewünscht hätten, dass unsere Schwanzmeisen aufgetaucht wären. Doch die haben sich erst am Nachmittag blicken lassen. 8 Stück sind es täglich. Es ist eine große Freude den kleinen, weißen Flauschebällchen zuzusehen.

Am meisten gefreut haben wir uns über unsere Gimpel. Letztes Jahr hatten wir gar keine gezählt, und heuer haben wir 9 Stück, die uns regelmäßig besuchen. Nächstes Jahr werden wir definitiv wieder mitmachen. Da wir heuer viele Karden pflanzen wollen, sind vielleicht auch Stieglitzchen  bei unseren Vögeln dabei. Sie lieben die Samen der Disteln und Witwenblumen.

Die Stunde der Wintervögel

Es ist wieder soweit. Wie jedes Jahr, Anfang Jänner, gibt es eine österreichweite Vogelzählung. Jeder kann bei der Stunde der Wintervögel mitmachen. Entweder vom Fenster aus, oder draußen im Garten, Wald, oder in den Wiesen. Eine Stunde lang heißt es gut aufpassen, zählen und in die Artenliste eintragen. Genaueres dazu entnehmt ihr dem Link oben.

Versucht es gerne. Uns macht es immer wieder einen Riesenspaß. Vor allem für die Kids ist es spannend zu sehen, wer da so im Garten rumflattert, und in welcher Zahl. Die Kleinen sind immer mit Begeisterung dabei.

Also, zu den Stiften! Fertig! Los!

Sea Shepherd Jahresrückblick 2025

Aktuelles Mission Erde 

Hier noch ein wunderschönes Video zum Jahresabschluss

100.000 EUR Spende an 10 Nutztierschutz-Vereine

Im Rahmen von Mission Europa kamen nach Roberts Schweinefilm insgesamt 300.000 EUR für den Nutztierschutz zusammen. Robert hatte daraufhin die Idee 100.000 EUR davon an 10 gemeinnützige Tierschutzvereine in Deutschland (Bereich Nutztierschutz) zu spenden. Private Vereine wurden dazu aufgerufen ein kurzes Vorstellungsvideos auf Youtube hochzuladen. Diese wurden dann durch die SocialMedia-Community geranked und die 10 Vereine mit den meisten Stimmen, erhalten nun jeweils 10.000 EUR von Mission Erde. Eine großartige Sache.

Wir gratulieren den 10 Gewinnern von Herzen. Ihr habt das Geld verdient. Ein schönes und erfolgreiches neues Jahr.

Aktuelles Mission Erde

Ein wunderschönes Video zu Weihnachten

2 Jahre nach Mission Schwein: Bibi geht es super

Was aus den Tieren von Mission Schwein wurde. Mission Schwein war ein Filmprojekt von Robert Marc Lehmann. Dabei begleitete er Samara Eckardt in einen Schweinemastbetrieb, der von der EU zugelassen war. Die Umstände waren grausam und kaum mitanzusehen. Das Video haben wir euch verlinkt, allerdings ist es nichts für schwache Nerven, daher hier die Triggerwarnung. Im Zuge der Mission wurden Tiere aus dem Mastbetrieb in einen Lebenshof geholt.

2 Jahre nach Mission Schwein dürfen Bibi und die anderen Muttersauen, immer noch ein schönes Leben im Hof von Initiative Lebenstiere führen. Ein Lebenshof, der jede Unterstützung verdient hat. Schaut euch das verlinkte Video an, und ihr seht warum. Uns hat Mission Schwein dazu gebracht, unseren Konsum vollkommen zu überdenken, und wir hoffen, dass noch viele mehr ein Bewusstsein dafür entwickeln.

Für die Tiere.


Aktuelles Mission Erde


Mission Blue


Die neueste Missions-Reihe führt uns unter Wasser. Mission Erde hat gemeinsam mit Spezialisten eine Methode zur Non-Invasiven Markierung von Meerestieren entwickelt. Die Tiere werden mit Peilsendern versehen, ohne gestresst, oder verletzt zu werden. Ein großer Schritt für die Forschung, doch vor allem für die Tiere. HaiBock-Angriff, die größte Spendenaktion, die es jemals auf Youtube gab, hat dieses Projekt finanziert. Dank der MissionErde-Community sind solche Aktionen möglich.
Das und vieles mehr - vor allem über Haie - findet ihr in der mehrteiligen Doku Mission Blue.

Trailer Mission Blue

1. Folge Mission Blue

2. Folge Mission Blue

3. Folge Mission Blue

4. Folge Mission Blue

Pelzfarmverbot in Polen von Präsident abgesegnet

Die letzte Hürde ist genommen. In einem Beitrag weiter unten, haben wir über die kommende Vereinbarung berichtet, und nun ist alles unter Dach und Fach. Nähere Infos entnehmt ihr dem Link, und unserem Beitrag von Oktober 2025

Aktuelles zu Sea Shepherd


Hier das neueste Video von Sea Shepherd Global. Bedauerlicherweise gibt es keinen deutschen Untertitel. Der Bericht ist auf jeden Fall super interessant.
Turning The Tide

Im Video spricht Peter Hammarstedt  über die aktuellen Zustände in den Meeren, und wie Sea Shepherd gegen illegale Fischerei vorgeht. Zusammen mit den Behörden vor Ort, führen sie Razzien auf großen Industrie-Fischerbooten durch. Dazu sieht man Videoausschnitte, die einen Einblick in den industriellen Fischfang gewähren. Man bekommt eine Masse an Beifängen gezeigt. Unter anderem Schildkröten, Rochen, Haie, Delfine und sogar große Wale.
Diese Beifänge müssen in der legalen Fischerei zwar wieder freigelassen werden. Viele Tiere sind bis dahin allerdings schon verendet.

Bei der illegalen Fischerei hingegen werden Beifänge oft behalten, vor allem Haie; egal um welche Art es sich handelt. Ihnen werden die Flossen abgeschnitten. Anschließend werden die verstümmelten Tiere wieder zurück ins Meer geworfen, wo sie qualvoll verenden. Das alles nur für eine Haifischflossensuppe. Eine besondere Delikatesse.

Wie wir derlei Dinge verhindern können? Indem wir unseren Konsum überdenken. Praktisch in allen Bereichen des Tierschutzes, ist das die effektivste Waffe. Bewusst einkaufen, bewusst essen, bewusst leben. Jeder von uns hat es in der Hand.

In dem Sinne wünschen wir Sea Shepherd weiterhin viel Erfolg. Auf dass die maßlose Ausbeutung der Meere irgendwann ein Ende hat.

3000 Kühe seit Wochen auf Frachter eingepfercht


Eine Tragödie, die sich gerade wieder bei einem "Nutztier"- Transport abspielt. Beinahe 3000 Rinder harren wochenlang auf einem Schiff vor der türkischen Küste aus; und das unter übelsten Bedingungen. Grund: Die Überstellungspapiere stimmen nicht. Nun müssen die Rinder zurück nach Neuguinea. Bis das Schiff ankommt sind die meisten Kühe sehr wahrscheinlich tot, und im Meer versenkt worden.

Es ist natürlich utopisch zu glauben, dass all das irgendwann ein Ende haben wird. Aber die Situation kann sich bessern; das hat sich bereits gezeigt. Jeder kann etwas dazu beitragen. Jeder weiß wie. Und jeder hat das Recht für sich zu entscheiden, wie er mit diesem Wissen umgeht. Es nützt keinem was - am wenigsten den Tieren - Schuldige zu suchen und mit dem Finger auf sie zu zeigen.

Der Sache dient ein "Ganz, oder Gar nicht" absolut nicht. Wir alle zusammen, haben es in der Hand. Die Entscheidung eines jeden Einzelnen zählt. Sei es ein bewusster Einkauf. Die eine, oder andere Mahlzeit, oder ein Gänzlicher Verzicht. All diese Entscheidungen bewegen etwas. Für die Menschlichkeit; für die Tiere.

DerTour stoppt Zusammenarbeit mit Loro Parque  



Im ersten Moment klingt das nicht so spannend, aber WOW! Das ist ein RIESEN Schritt in die richtige Richtung. Es zeigt das Bewusstsein, dass sich mehr und mehr in den Menschen einstellt. Sie fangen an zu sehen, wie grausam Orcahaltung ist; und beginnen zu verstehen, dass einen Orca hautnahe sehen zu können, dieses Leid nicht wert ist.

Wir hoffen, dass noch viele derartige Meldungen folgen werden, und dass Delfinarien irgendwann Geschichte sein werden. Hilft die aktuelle Meldung den gezüchteten Hybriden, die in den kleinen Betonbecken ihr Leben fristen müssen? Nein, da es unmöglich ist in Gefangenschaft geborene Orcas auszuwildern. Und selbst wenn es möglich wäre, der Weg wäre zu beschwerlich und kostspielig, als dass sich irgendjemand dessen annehmen könnte. Für die derzeitigen Orcas in Gefangenschaft, gibt es keine Hilfe.

Für die Orcas in Freiheit - die nach wie vor für Delfinarien in Russland und Japan gefangengenommen werden könnten - ist das allerdings mehr als ein Lichtblick. Offiziell leben noch an die 60 Orcas in Gefangenschaft - teilweise unter grausamsten Bedingungen. Als Geldmaschinen, die ihren Haltern nichts bedeuten. Die sie in Becken zurücklassen, nachdem sie sie jahrzehntelang ausgebeutet haben.  Lasst uns hoffen, dass wir dieses dunkle Kapital irgendwann hinter uns lassen können. 

Pelzfarmverbot in Polen

Pelzfarmverbot in Polen

Das polnische Parlament hat für ein Verbot von Pelzfarmen gestimmt. Es müssen zwar noch der Senat und der Präsident zustimmen. Aber es ist schon jetzt ein riesiger Erfolg! Denn Polen gehört zu den größten und letzten verbleibenden Pelzproduzenten in Europa.
Quelle: https://www.instagram.com/p/DQCH2bujyj2/

Hier ein paar eigene Worte meinerseits: Im folgenden findet ihr Links zu einem Thema, das schon lange die Gemüter erhitzt. Tierschutzorganisationen und private Tierschützer haben jahrzehntelang hart dafür gekämpft und jetzt ist es zum Greifen nahe. Das Pelzfarmverbot in Polen. Es gibt kaum ein Thema im Bereich Tierschutz, das die Gesellschaft derart spaltet, und das mit so viel Grausamkeit einhergeht. "Nur schöne Tiere und hässliche Menschen tragen Pelz." Worte einer Tierschützerin, die großes Leid gesehen hat und zurecht frustriert und wütend ist. Wenn ihr euch die verlinkten Videos anseht, wisst ihr warum. Im Vorhinein eine Triggerwarnung: Wer offensichtliches Tierleid nicht verkraftet, sollte sich die Videos nicht ansehen.

Es geht in den Videos allerdings nicht nur darum zu zeigen, wie sehr die Tiere leiden. Sie informieren auch darüber, wie wir im Bezug auf Pelz getäuscht werden. Für uns gilt daher: "Hässlich sind jene, die sich für Tierpelz entscheiden, obwohl sie sich des Leides, das sie verursachen, bewusst sind." Denn die meisten - uns vor einiger Zeit noch eingeschlossen - wissen nicht, dass in einem Großteil von billigen Jacken und Mützen echter Pelz steckt. Uns wird weißgemacht, dass Tierpelz teuer und gekennzeichnet sein muss, doch dem ist nicht so. Also kaufen wir Jacken und Schuhe mit Pelzbesatz in dem Glauben, dass die Waren aus Kunsthaar bestehen. Am Ende jedoch laufen wir mit Haut und Haaren von gequälten Katzen, Hunden, Hasen und Füchsen herum. Und man findet Pelz "Imitate" einfach überall. 

Vor einem Jahr hatte ich mit Novelie nach einer Mütze gesucht. Wir brauchten ewig, bis wir eine schöne ohne Pelzbommel finden konnten. Dasselbe passierte uns bei den Winterjacken und Stiefeln. Selbst die Verkäuferinnen konnten uns nicht sagen, ob es sich bei den Sachen um Kunst- oder Echthaar handelte. Zum Glück wussten wir, dank der Videos, wie wir echtes Haar von Kunsthaar unterscheiden konnten. Folglich sind die Videos für jeden wichtig, der bewusst einkaufen möchte, um Tierleid zu vermeiden.

Wobei wir gar nichts mehr tragen, das wie Pelz aussieht, da wir nicht unabsichtlich ein modisches Statement setzen möchten. Es geht auch ohne. Die Pelzkrägen von bereits vorhandenen Jacken haben wir nicht weggeschmissen, sondern an Tierrettungsstationen gespendet, da diese sie für Jungtiere (Eichhörnchenbabys beispielsweise) als Kuschelmaterial gebrauchen können. Eine nachhaltige Lösung, wodurch der Pelz am Ende einem guten Zweck dient.

Nehmt euch Zeit, kauft bewusst und rettet damit tausende Leben. Tierschutz kann so einfach sein.

Liebe Grüße, Melanie



Statement Mission Erde
https://www.youtube.com/watch?v=7MIc_Mp13F8&t=368s

Wie erkenne ich ob es Tierhaare, oder Kunsthaare sind? (Mützen/Jacken)
Video Alicia Joe: https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=rnSdi-4_ldU&fbclid=IwY2xjawNvJm1leHRuA2FlbQIxMQABHhBlfxdY-XeHq_uR2N_oSR3jcfvZzkZg6TekbcS7aXIsAOI3cATPP9VaySpQ_aem_vIaQZA-xrWN3i9s2yBrsyQ




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